Wer sagt das?

„Grundlage unserer Politik ist das christlich-humanistische Menschenbild.“

Oder:

„Das Wohl der Kinder hat Vorrang vor allen anderen Interessen.“

Frage: Wo finden sich diese Sätze?

Antwort: Im Grundsatzprogramm 2015 der türkisen, neuen ÖVP!

Und was tun sie, die Herren Kurz, Blümel u. Nehhammer?

Sie machen das Gegenteil!

Sie weigern sich, 100 Flüchtlingskinder aus Griechenland, die unbegleitet auf der Insel Lesbos unter freien Himmel leben, bei uns aufzunehmen.

Andere Länder in Europa tun das! Unsere Türkisen weigern sich.

Warum wohl?

Die Antwort ist für viele mittlerweile klar:

Kurz und Blümel wollen bei der „Wien-Wahl“ am 11. Oktober möglichst viele ehemalige FPÖ-Wähler für sich gewinnen. Da braucht es ein klares „rechtes“ Angebot.

Die neue ÖVP ist von „Rechts der Mitte mit Anstand“ zur einer „Rechtspartei ohne Anstand“ geworden! So schaut’s aus!

Die „Christlich-Soziale Wärme“ der alten ÖVP hat Kurz mit „Türkiser Eiseskälte“ zugedeckt! Und die Grünen auch gleich mit!

Es stimmt nicht, dass wir nicht helfen, wir helfen „vor Ort“ haben sie gesagt. Und auch getan. 400 Zelte, gedacht für Lesbos, wurden schon vor Wochen nach Griechenland geflogen. Unser Innenminister hat sie persönlich in Begleitung von Journalisten und Fotografen, medienwirksam, abgeliefert. Super, haben sich viele in Österreich gedacht.

Doch wo sind die Zelte jetzt? Auf Lesbos, damit die Menschen wieder ein Dach über dem Kopf haben?

Nein, sind sie nicht.

Sie sind noch immer in Athen, vermutlich in einer Lagerhalle! Und das seit 2 Wochen!

Die Griechen sagen, Zelte, brauchen wir eigentlich gar nicht.

Als Herr Blümel, unser Finanzminister, das ist der, der im Ibiza-Untersuchungsausschuss mehr als 80 mal gesagt hat, er kann sich nicht daran erinnern, gestern, am 29.9.2020 im ORF darauf angesprochen wurde, kam keine Antwort. Vielleicht kann er sich nicht mehr daran erinnern, dass es die Lieferung gegeben hat?

Aber er will in Wien nach der Wahl als Vizebürgermeister mit regieren.

Daran hat er sich noch erinnert!

Und so einer ist für unsere Staatsfinanzen verantwortlich!

Wien würde jedenfalls die 100 Kinder und Jugendlichen aufnehmen und versorgen. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig hat das angeboten.

Und dafür auch viel Verständnis gefunden. Auch von Menschen aus der ÖVP und den Kirchen.

Und was kann man tun?

Am 11.Oktober Menschlichkeit und Sozialen Zusammenhalt wählen!

Michael Ludwig wählen!

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