Die „E – Card“ schützen!

Wir wissen, man braucht einen „Schlüssel“ um in die Wohnung zu kommen. Einmal umdrehen und die Tür ist offen.

Wir wissen, man braucht eine „Bankomat-Card“ um zu Geld zu kommen. Einmal gesteckt und die Scheine sind da.

Wir wissen, man braucht eine E-Card um unser Gesundheitssystem zu nützen. Einmal gesteckt und die „Tür“ ist offen.

Die Bankomat-Card ist eine „Vermögens-Card“. Aber mit Limit!

Die E-Card ist auch eine „Vermögens-Card“.  Aber ohne Limit!

Denn unser Vermögen ist auch der Zugang zu  allen Leistungen unserer Sozialversicherung, die wir mit unseren Beiträgen schon bezahlt haben!                          Das haben leider viele von uns schon vergessen. Weil es selbstverständlich ist.

Geldvermögen muss geschützt werden, das haben wir von den „Reichen“ gelernt. Sie schützen ihre Millionen – so gut es geht – vor der Besteuerung. Manche Millionäre verstecken ihr Geld auch in „Oasen“. Dank unserem ÖVP-Finanzminister (er hat in der EU zugestimmt) ist „Panama“, trotz der „Panama-Papers“ jetzt keine „Oase“ mehr.

Die Reichen richten es sich immer!  Und spenden bei Wahlen, damit’s passt!.

Manche Menschen verstecken ihr „Erspartes“ unter dem Kopfpolster. Ungeschützt!

Manche lassen ihr Geld auf der Bank. Ohne Zinsen. Durch die „Einlagensicherung“ ist es ja geschützt.

Doch wie gut ist eigentlich u n s e r  „E-Card  Vermögen“, u n s e r  „Sozialstaat“,                                                                    geschützt?         

Unser System der Sozialen Sicherheit und das Gesundheitswesen werden nämlich derzeit von der ÖVP/FPÖ-Regierung umgebaut. Sie bauen unser Vermögen um.

Reformbedarf ja, aber nicht so!

Das österreichische System der Sozialen Sicherheit und das Gesundheitswesen gehören –
wie internationale Vergleiche und Studien immer wieder bestätigen – zu den besten der
Welt. So hat die von der vorigen Bundesregierung in Auftrag gegebene Studie
der renommierten London School of Economics hohe Zufriedenheit der Bevölkerung,
niedrige Verwaltungskosten und eine weitest gehende Bedarfsdeckung festgestellt.

Das bedeutet allerdings nicht, dass es keine Probleme gäbe. Komplizierte,
unübersichtliche Finanzierungsregeln, mangelhafte Koordinierung zwischen Spitälern und niedergelassenen Ärzten, überfüllte Ambulanzen, lange Wartezeiten bei
bestimmten Untersuchungen und Operationen – das sind die Probleme,
die im lnteresse der Versicherten dringend einer Lösung bedürfen.
Durch die gemeinsamen Bemühungen von Bund, Ländern
und Sozialversicherung um Verbesserungen, konnten in den letzten Jahren jedoch schon
beachtliche Fortschritte erzielt werden.

Die jetzt von der Schwarz/Blauen Bundesregierung geplanten
Organisationsänderungen in der Sozialversicherung tragen zur Lösung der tatsächlich
bestehenden Probleme und zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung gar nichts bei.

Im Gegenteil! Die Änderungen kosten nur Geld!

Versprochen wurde von der Regierung, dass durch ihre Reform Einsparungen von          1 Milliarde Euro erreicht werden, die den Patientinnen und Patienten zu Gute kommen werden.

Liest man allerdings den Gesetzesvorschlag, so ist diese „Patientenmilliarde“ für viele Experten in keiner Weise nachvollziehbar.

Um 1 Milliarde Euro einzusparen, müsste nämlich ein massiver Personalabbau und Kürzungen von Leistungen erfolgen.

Kann es sein, dass die Reform vielleicht nur der Anfang eines riesengroßen Schwarz/Blauen Generalplans  ist.

Zuerst die Arbeitnehmerseite ( Selbstverwaltung ) schwächen. Die Gewerkschaften und die Arbeiterkammer so weit es halt geht aus den Gremien entfernen und dann in einem 2. Schritt die Privatisierung der Krankenkassen (siehe Deutschland) einführen?

Übrigens: In Deutschland sind die Beiträge zur Krankenversicherung doppelt so hoch wie bei uns und es gibt über 200!!! („private“) Krankenkassen!

Weniger Staat, mehr Privat,  das war schon einmal die Politik der ÖVP unter Schüssel und Grasser. Letzterer steht derzeit vor Gericht! Es gilt die Unschuldsvermutung!

Wird womöglich unserer E-Card  mit dieser Reform „Vermögen“ entzogen?

Und lassen sich die Menschen das gefallen?

Muß nicht die E-Card, unsere „Vermögens-Card“, geschützt werden?              

 

Hohe Kosten erwartet

Ein Gedanke zu “Die „E – Card“ schützen!

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