Reiche werden reicher!

Reich sind sicher jene, die viel Geld haben. Also die Millionäre! Oder deren Erben!

82.000 Österreicher haben mehr als 1 Million Euro am Konto, schreibt die Zeitung „Österreich“ am 27.März 2015.

Das habe ich in meinem Blog-Beitrag „Reich oder arm“ im Mai 2015 geschrieben.

Jetzt, 3 Jahre später lese ich, dass es bei uns schon wieder mehr Millionäre gibt:

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Gratulation kann man da nur sagen!

Da haben sich wohl hunderttausende Arbeitnehmerinnen & Arbeitnehmer in die Hände gespuckt und „gehackelt“ was das Zeug hält, damit die Reichen reicher werden können.

Und jetzt werden diese von unserer Blau/Schwarzen Regierung „belohnt“.

Sie dürfen, wenn der Chef es will, pardon, „vorschlägt“, „freiwillig“ 12 Stunden am Tag arbeiten!

Danke lieber Chef, danke liebe Regierung!

Aber auch die Industriellenvereinigung dankt der Regierung für den 12 Stunden Tag. Klar, haben doch etliche aus ihren Reihen, den Wahlkampf der ÖVP „gesponsert“!

Kurz hat genommen, jetzt muss Kurz liefern!

Aber auch die „Blauen Wähler“ danken ihrem H.C. Strache für die Möglichkeit freiwillig länger arbeiten zu dürfen. Alle? Wir werden sehen!

„Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut“,

haben sie uns immer gesagt. Jetzt bekommen die Beschäftigten vom Chef mehr „vorgeschlagene Freiwilligkeit“ und die Wirtschaft längere Arbeitszeiten.

Ein „Hoch“ der „Sozialen Gerechtigkeit“!

Apropos Gerechtigkeit: In der 25. Kalenderwoche berichteten Medien:

miliardenschulden.jpg

Kommt da nicht Zorn auf, wenn man das lesen muss?

Da werden Programme für ältere Arbeitslose gestrichen, für Lehrlinge über 18 Jahre in Überbetrieblichen Lehrwerkstätten wird die Ausbildungsunterstützung auf 325 Euro  im Monat halbiert. Das bringt eine Ersparnis von 17 Millionen. Und über die Unternehmerschulden beim Staat von 7,7 Milliarden!!!! wird nicht einmal geredet.

Dazu schweigt Kurz. Dazu schweigt auch Strache. Warum wohl?

Aber auch die SPÖ hat sich in den letzten Jahren nicht wirklich mit dem Thema Steuerschulden der Wirtschaft beschäftigt. Parlamentarische Anfragen, damit man die Zahlen erfährt, wurden gestellt. Und das war’s dann.

Geredet wird auch nicht über die 580 Millionen die einfach „abgeschrieben“ wurden.

Wäre es da nicht hoch an der Zeit,

über einen Steuer-Sicherungsfonds der Unternehmer

nachzudenken, in dem alle Firmen einzahlen und Steuerausfälle beglichen werden.

Das wäre doch gerecht. Oder?

 

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