Die Grippe!


Jeder kennt sie, fast jeder hatte schon eine!

Doch jetzt droht ein neuer „Grippestamm“ sich besonders auch in Wien zu vermehren. Bei diesem sitzen die Viren allerdings nicht im Hals oder in der Lunge, sondern blockieren das Hirn und sammeln sich im Bauch der Erkrankten! Daher findet das Denken im Bauch und nicht im Hirn statt!

grippe2

Welche Symptome begleiten nun diese „Erkrankung“ ?

  1. Gieriges Aufschnappen von Lügengeschichten und diese sofort – ohne nach zu denken – als eigene Meinung verteidigen und weiter zu erzählen.
  2. Sehnsucht nach einem, der mit markigen Sprüchen sagt, wo es lang geht.
  3. Alles schlecht findet und die Schuld bei der EU, den Politikern und vor allem bei den „Ausländern“ sieht.
  4. Flüchtlinge als Bedrohung sieht und nichts daran findet, dass eine Nationalrätin diese in Militärmaschinen abschieben möchte, denn „da können sie so laut schreien, wie sie wollen.“
  5. Verdrängung von allem Schönen in unserm Land und in Wien, auf das wir eigentlich stolz sein sollten!

Welche Therapie könnte nun angewandt werden?

  1. Sachliches Plaudern mit dem Betroffenen, wenn geht 3x täglich. Und: Ihm ein schönes
    Bild von Wien zeigen.
  2. Erinnern, dass wir schon einmal einen Kärntner mit „markigen Sprüchen“ hatten, für dessen Politik wir noch lange zahlen werden! (Und der Heutige mit „markigen Sprüchen“ damals schon sein Stellvertreter war!!!). Und: Ihm ein Bild von der Hypo
    Alpe Adria Bank zeigen.
  3. Erinnern, dass es in einer Gesellschaft immer besser ist für ein Miteinander einzutreten, als für ein Gegeneinander! Und: Das es noch nie in der Geschichte von Europa eine so lange Zeit gab, in der es keinen Krieg gab! Dank EU! Und: Das die Politiker bei uns einen guten Job machen, nicht fehlerlos sind, aber manches leider zu langsam geht. Denn in einer Demokratie gibt es halt keinen, der anschafft und die anderen müssen springen!
  4. Flüchtlingen ist zu helfen! Das ist ein Menschenrecht. Und das gilt auch, wenn noch
    mehr kommen. Und: Ihm ein Bild zeigen von einer Flüchtlingsfamilie die es geschafft
    hat.
  5. Aufzeigen, dass z.B. Wien erneut im Mai 2015 zum 6. Mal als lebenswerteste Stadt der Welt gekürt wurde. Und: Wie hat es Marcel Koller in der Zeitung Österreich
    ausgedrückt, als er über Wien sprach: „Wissen sie: Ich finde, man muss die vielen
    schönen Dinge, einfach nur sehen, wahrnehmen.“

Sicher gibt es noch eine Reihe von weiteren „Hausmitteln“, die eine Therapie unterstützen. Anwenden muss man sie. Je mehr dies tun, desto besser wird diese Blaue Grippe bekämpft.

Und alle denken wieder mit dem Hirn und nicht mehr mit dem Bauch!

Ein Gedanke zu “Die Grippe!

  1. Lieber Franz,

    ich bin derzeit in Granada, Nigaragua, und freue mich besonders, dass ich deine Kommentare lesen kann!

    Es ist deshalb so erfrischend, weil diese Stadt auch die Heimatstadt von Ernesto Cardenal, dem ehemaligen Unterrichtsminister ist, und dieser die Berufsbildung als Schluessel fuer die die positive Wirtschaftsentwicklung eines Landes sah – aehnlich wie du sah er in die Wichtigkeit der Bildung der FacharbeiterInnen und besuchte deshalb eine Wiener Berufsschule, um das Duale System zu studieren!

    Gruss
    Hubert

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s